Es wird viel Zeit und Energie in das Krafttraining investiert, doch die Muskeln wachsen einfach nicht. Wir verraten dir, warum die Fortschritte eventuell auf sich warten lassen.

Faktor Genetik

Du stemmst das Eisen und schöpfst regelmäßig dein volles Kraftpotenzial aus. Während die Arme deiner Fitnessstudio-Kollegen wachsen, wächst dein Armumfang einfach nicht. Bevor du jetzt aber die Gewichte erhöhst und dein Körper unter einer falschen Ausführung leidet, solltest du den Faktor der Genetik überdenken. Manchmal liegt es nicht am falschen Training, sondern schlicht und einfach an der Genetik.

Wenn du dein Training richtig ausführst, dann liegt es nicht unbedingt nur an dir, dass der Muskelwachstum auf sich warten lässt. Manchmal macht einem die Genetik einen Strich durch die Rechnung. Wie stark Muskeln wachsen (können), ist von Mensch zu Mensch verschieden und wird durch den individuellen Muskeltyp bestimmt.

Muskeltypen

Der Mensch besitzt weiße und rote Muskeln. Die Menge und Art der Zusammensetzung dieser Muskeln bestimmen ob es sich bei der Person eher um einen Ausdauer– oder Krafttyp handelt. Während mehr rote Muskeln bedeuten, dass du eine bessere Ausdauerleistung erzielen kannst, sind weiße Muskeln dazu in der Lage schneller Kraft aufzubringen, ermüden aber auch wieder schneller. Die weiße Muskulatur ist besser sichtbar. Marathonläufer haben einen sehr hohen Anteil der roten Muskulatur, was auch den dünnen Körperbau rechtfertigt – und das trotz der sehr intensiven Trainings.

Wenn du wissen möchtest, welche der beiden Muskeltypen bei dir vorherrschend ist, dann lasse dich am besten bei einem Sportmediziner untersuchen. Er kann mittels einem Laktat-Test feststellen wie die Zusammensetzung bei dir genau aussieht.

Unterschiedliche Reize

In den meisten Fällen resultiert ein Ausbleiben der Muskelmasse allerdings durch ein falsches Training. Die Schuld kann man also nicht so einfach der Genetik anhängen. Fehlendes Muskelwachstum kann vielerlei Gründe haben und das Erbgut ist nur einer davon. So kann monotones, gleichbleibendes Training dafür sorgen, dass sich dein Körper an diese Reize gewöhnt. Um Muskelmasse aufzubauen, benötigst du neue, intensivere Reize, die deine Muskeln fordern. Um diesen Fehler zu umgehen solltest du dein Training, samt allen Übungen, alle paar Wochen neu gestalten und die Übung innerhalb deines Trainingsplans variieren.

Zusätzlich kannst du hin und wieder auch die Sportarten wechseln um deinem Körper neue Reize zu vermitteln. Satt dem täglichen Abendlauf könntest du HIIT-Intervalle in dein übliches Lauftraining integrieren und anstatt des üblichen Krafttrainings könnest du zum Beispiel Boxen oder Crossfit ausprobieren.

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Viktoria Buchberger

Viktoria Buchberger

Online Marketing Managerin bei Vital Supps
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