Darf das Funktionsshirt in die Waschmaschine und wie pflegt man eigentlich eine Sportmatte, damit sie sauber und frei von Schmutz bleibt? Muss man die Sporttasche eigentlich auch waschen? Wir erklären dir wie du deine Sportsachen richtig pflegst!

Früher war die Geschichte eigentlich ganz einfach: das weiße Baumwollshirt, das man zum Sport trug, kam einfach in die Kochwäsche. Doch mittlerweile besteht die Sportbekleidung aus einer Vielzahl an Materialen, die alle individuelle Pflege benötigen. Kein Wunder, dass man ab und an nicht weiß, welche Kleidung welche Behandlung benötigt.

So reinigst du deine Sportsachen

Sportkleidung sollte jedenfalls nach jedem Training gewaschen werden. Das heißt aber nicht, dass du dabei immer auf die Waschmaschine zurückgreifen musst. Es tut auch eine Handwäsche mit warmen Wasser und etwas Duschgel. Nach der dritten Handwäsche solltest du die Sportsachen aber in die Waschmaschine geben. Verwende beim Waschgang flüssiges Feinwaschmittel. Das ist für die Sportklamotten die schonendste Variante. Stelle bei der Waschmaschine einen geringen Schleudergang und eine niedrige Temperatur ein, so werden die Fasern deiner Kleidung geschont.

Funktionskleidung

Drehe die Funktionskleidung auf links und schließe alle Reißverschlüsse. Verwende beim Waschen keinesfalls Weichspüler. Dieser verklebt die Struktur des Gewebes und die Kleidung verliert ihre Atmungsaktivität. Nachdem du deine Kleidung gewaschen hast, lässt du sie lieber an der Luft trocknen. Sportkleidung hat im Wäschetrockner nichts verloren.

Turnschuhe

Turnschuhe kannst du hingegen in der Waschmaschine waschen. Packe sie einzeln in einen dafür vorgesehenen Beutel oder in einen Kissenbezug und wasche sie bei 30 Grad. Anschließend stopfst du die Schuhe mit etwas Papier aus und lässt sie an der Luft trocknen. Stelle sie aber nicht in die pralle Sonne oder auf die Heizung. Wenn der Schweißgeruch noch immer fest in den Tretern sitzt kannst du sie ein eine Plastiktüte geben und eine Nacht ins Gefrierfach packen. Die Kälte tötet Bakterien ab.

Sport-BH

Sport-BHs behandelst du, wie deine Funktionskleidung, mit einer Handwäsche. Nach der etwa dritten Handwäsche kannst du den Sport-BH im Schonwaschgang in der Waschmaschine waschen. Verwende auch hier keinen Weichspüler, da dieser die Fasern des BHs ausleiert.

Matte & Co.

Doch nicht nur die Sportklamotten, sondern auch Sportutensilien, wie die Yoga-Matte oder die Sporttasche, müssen von Zeit zu Zeit gewaschen werden. Weiche dazu die Tasche alle paar Wochen ein, wie etwa in der Badewanne, und reibe sie zuvor mit etwas Babyshampoo ein. Lasse sie anschließend gut trocknen. Auch die Yogamatte solltest du ab und an reinigen. Mische dazu etwas Essig und Wasser (Verhältnis 1:3). Die Mischung gibst du am besten in eine Sprühflasche und besprühst damit die Matte. Anschließend wischt du die Matte noch mit einem feuchten Tuch ab. Wenn du zu der Essig-Wasser-Mischung noch ein paar Tropfen Pfefferminzöl gibst, duftet die Matte zusätzlich frisch.

Vergiss auch nicht die Trinkflasche nach jedem Workout mit heißem Wasser auszuspülen. Wenn du eine Spülmaschine hast, dann erledigt diese das für dich. Alternativ kannst du auch etwas Essig mit Wasser vermischen, die Flasche damit befüllen und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag spülst du die Flasche gut aus.

Mit unseren Tipps sind deine Sportsachen auf alle Fälle bereit für das nächste Workout!

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