Pizza, Schokolade, Weingummis, Chips,… Bei diesen Sachen läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Doch wie umgeht man diese tagtäglichen Versuchungen geschickt und wie fällt es einem leichter sich an den Ernährungsplan zu halten?

Meistens ist es die innere Stimme die einen jedes mal auf’s neue ermahnt und sagt man soll die Schokolade nicht essen. Dir gelingt dies nur mit größter Überwindung und einer Vielzahl an Ausrutschern? Es ist nicht nur die Überwindung, sondern auch ein enormer Aufwand der sich hinter einem durchstrukturierten und gesunden Ernährungsplan verbirgt. Mit diesen Tipps gelingt es dir garantiert dich Stück für Stück an deinen Ernährungsplan zu gewöhnen und wichtiger: dich auch daran zu halten!

1. Definiere Regeln:

Eine klare Linie hilft dir dabei deine Ziele stets vor den Augen zu haben. Setze dir realistische Ziele die du in einem gegebenen Zeitraum erreichen möchtest.

2. Vollkornprodukte gegen Heißhunger:

Vollkornprodukte sind reich an Ballaststoffen und Mineralien. Ersetze Weißmehl durch jenes mit Vollkorn. So gelingt es dir deinen Insulinspiegel konstant zu halten und es kommt zu keinen ungewünschten Heißhungerattacken.

3. Gönne dir Pausen:

Wer sich gesund ernährt, darf sich auch einmal belohnen. Es ist ok sich eine oder zwei Mahlzeiten zu gönnen die nicht ganz dem Speiseplan entsprechen. Verabrede dich mit Freunden. Zelebriere dieses Essen bevor du wieder zu deinen normalen Essgewohnheiten, laut Ernährungsplan, zurückkehrst. Verbiete dir nicht alles, denn Verbote führen nur noch zu mehr Heißhunger und Verlangen. Gesunde Ernährung soll immerhin Spaß machen und nicht zur Tortur werden.

4. Koche selbst:

Achte beim Kochen von Gemüse auf eine schonende Zubereitung. Überkochst du dein Gemüse gehen wertvolle Vitamine und Inhaltsstoffe verloren. Bereite das Gemüse schonend bei niedrigeren Temperaturen zu.

5. Keine Ablenkung durch Essen:

Du bist traurig oder niedergeschlagen? Leider ist aus Frust zu essen auch keine Lösung. Die negativen Gefühle werden durch schlechtes Essen nur noch verstärkt zu den zusätzlichen Schuldgefühlen die dich nach den Sünden plagen.

6. Ausreichend Flüssigkeit:

Du hast Hunger? Vielleicht hast du zu wenig getrunken? Manchmal macht sich Hunger in Form von Durst bemerkbar. Bis zum Mittagessen solltest du mindestens 1 Liter getrunken haben. So vermeidest du, dass dein Körper austrocknet.

7. Kleinere Teller:

Lass dich durch die Tellergröße nicht zu größeren Portionen verleiten. Nimm dir kleinere Teller, so neigst du nicht dazu zu viel aufzuladen. Wenn du nach einem kleineren Teller immer noch Hunger hast, kannst du dir immer noch einen Nachschlag holen.

8. Ernährungstagebuch: 

Notiere dir was du gegessen hast um deine Essgewohnheiten besser im Blick zu behalten. Mittlerweile gibt es schon sehr praktische Apps, wie Lifesum, dafür.

9. Finde Alternativen:

Mittlerweile gibt es für fast jede ungesunde Speise eine gesunde Alternative. Du musst sie nur noch finden! Statt der fettigen, palmölhaltigen Nuss-Nougat-Creme gibt es bereits eine gesunde Variante mit weniger Zucker, dunkler Schokolade und guten Inhaltsstoffen. Ebenso lecker schmeckt ein Proteinriegel. Diesen kannst du in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen von Schokolade bis After-Eight erwerben. Willst du vor dem TV snacken, kannst du das am Besten mit Protein-Chips machen.

10. Bleibe stark:

Lass dich weder von deinen Freunden, noch von deiner Familie zu etwas drängen was du nicht möchtest. Wenn du nein zum Dessert sagst muss dies akzeptiert werden, denn du bist alleine für deine Ziele verantwortlich und musst dich für nichts rechtfertigen. Jedes mal ein Nachtisch muss doch nicht sein: verzichtest du dieses mal auf den Schokokuchen nach dem Essen, schmeckt er beim nächsten mal gleich doppelt so gut.

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